| Volleyballer unterstützen Projekt „Stars gegen Gewalt" |
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Die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen stellen sich
gegen Gewalt und Mobbing. Im Rahmen des Heimspiels gegen den EnBW TV Rottenburg
am Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr) präsentieren sie die Kampagne „Wahre Helden
- Stars gegen Gewalt" und bitten um Unterstützung dafür![]() Stars gegen Gewalt - die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen / Foto Kram cku - Ganz Deutschland schreckte auf, als sich dieser Vorfall Mitte September in der Münchner S-Bahn ereignete. Dominik Brunner hatte in einen Streit zwischen zwei Jugendlichen und einer Gruppe Kindern eingegriffen. Diese waren von den jungen Männern - 17 und 18 Jahre alt - bedroht worden. Der Geschäftsmann aus Niederbayern begleitete die Kinder zum S-Bahnhof. Die späteren Täter folgten ihm dorthin, stiegen an der Haltestelle aus und prügelten so brutal auf ihn ein, dass er wenig später im Krankenhaus an unzähligen Verletzungen starb. „Dominik Brunner hatte niemanden an seiner Seite, der ihm half", so Friedrichshafens Bürgermeister Peter Hauswald. „Der Mutige, Zivilcouragierte wurde plötzlich selbst zum Opfer jener Menschen, denen er Einhalt gebieten wollte." Und Jürgen Hauke, Geschäftsführer der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH sagt: „Einerseits wird die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft immer größer. Es gibt immer mehr Gewaltakte. Andererseits aber wird die Zivilcourage und damit die Bereitschaft, helfend einzugreifen, immer geringer." Gründe genug für die Volleyballer vom VfB Friedrichshafen, um sich für eine Kampagne gegen Gewalt und Mobbing stark zu machen. „Wahre Helden - Stars gegen Gewalt" heißt das Projekt, das während des Schwabenderbys am Samstag (24. Oktober, 15.30 Uhr) gegen den EnBW TV Rottenburg in der ZF Arena dem Häfler Publikum vorgestellt werden soll. Und das nicht irgendwie. Während der Partie wird die Sängerin Déborah Rosenkranz den Song „Feel the Power" vortragen. Ein Lied, das von Michael Stahl, dem Initiator der Kamapgne, nach vielfachem selbst erfahrenem Leid geschrieben wurde. Zusätzlich bitten die VfB-Volleyballer um Unterstützung für die „Stars gegen Gewalt". Symbolisch wird von jedem Spieler, Trainer und Verantwortlichen mindestens je ein Euro gegeben und darüber hinaus bei den Zuschauern um eine kleine Spende gebeten. Eigens dafür werden im Foyer der ZF Arena Spendenboxen aufgestellt. „Die Realität zeigt, dass lange nicht genug gegen Gewalt getan wird", sagt Jürgen Hauke, der die Volleyballer als optimale Botschafter sieht. „Unsere Sportart zeichnet sich durch große Fairness aus. Das sollte auch im normalen Leben eine Maßgabe sein." Passend zur Vorstellung der Kampagne können die Häfler Volleyballstars am Samstag viele Gäste begrüßen. Zu Besuch sind voraussichtlich zirka 800 Schüler, Lehrer und die Schulleitung der Bodenseeschule St. Martin sowie die Vorstände des Vereins für kommunale Kriminalprävention, des Kinderschutzbundes, Ortsverein Friedrichshafen sowie der „Friedrichshafener Tafel". Vorgestellt: Stars gegen Gewalt Mit der Kampagne „Wahre Helden - Stars gegen Gewalt" sollen Menschen ermutigt werden, nicht wegzusehen, wenn anderen psychische oder physische Gewalt angetan wird. Initiator Michael Stahl und seine Mitstreiter wollen für die Themen Gewalt & Mobbing sensibilisieren. Die Kampagne soll die Menschen ermutigen, sich selbst zu wehren, hinzusehen, schwächeren Menschen zu helfen und der Gewalt Einhalt zu gebieten. Die Menschen sollen sich füreinander stark machen, Zeichen gegen Gewalt setzen und jeden einzelnen zu mehr Zivilcourage ermuntern. Alle Spenden werden an unterstützte Projekte weitergegeben, beispielsweise das Projekt „Clean Winners e.V.". www.starsgegengewalt.de |

















