Deutsch-österreichisches Gipfeltreffen PDF E-Mail
Achtelfinale in der CEV Indesit Champions League: Am Mittwoch (10. Februar, 20 Uhr) empfängt der VfB Friedrichshafen den österreichischen Meister Hypo Tirol Innsbruck. Im Hinspiel wollen sich die Häfler eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später verschaffen

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Setzt im Achtelfinale gegen Innsbruck auf Emotionen: VfB-Trainer Stelian Moculescu / Foto Kram

cku - Im Wintersport sind die Duelle legendär. Im Fußball erst recht. Wenn Deutschland auf Österreich trifft, schlagen die Emotionen hoch. Das war 1978 im erinnerungswürdigen WM-Spiel in Cordoba (Argentinien) so, das die Deutschen mit 2:3 verloren. Heiß hergehen soll es auch am Mittwoch (10. Februar, 20 Uhr), wenn der VfB Friedrichshafen im Achtelfinal-Hinspiel der CEV Indesit Champions League Hypo Tirol Innsbruck zum deutsch-österreichischen Gipfeltreffen empfängt.

„Der Kleine will dem Großen doch immer eins auswischen“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. Und das ist nicht nur auf die regionale Rivalität bezogen. Denn zum ersten Mal in dieser Saison nimmt Friedrichshafen in der Champions League nicht die Außenseiterrolle ein. „Vom Papier sind wir Favorit“, sagt der Coach und ergänzt. „Wie das ist, kennen wir ja aus der Bundesliga schon sehr gut.“

Zwölf Mal nahm der VfB seit 1998/99 an der Champions League teil und qualifizierte sich immer mindestens für die zweite Runde. In den vergangenen drei Spielzeiten erreichte der zehnfache Deutsche Meister und Pokalsieger immer das Viertelfinale oder mit dem Sieg 2007 sogar noch mehr. Für Innsbruck wiederum ist es die vierte Teilnahme am Wettbewerb der besten europäischen Teams. Zum ersten Mal allerdings gelang dem dreifachen österreichischen Meister und vierfachen österreichischen Pokalsieger der Sprung in die zweite Runde.

„Vielleicht ist das nicht der schwierigste Gegner. Aber es ist nicht so leicht wie alle denken“, sagt VfB-Kapitän Joao José. „Da gibt es nicht die ganz großen Namen, dafür aber ein wirklich gutes Team.“ Und ein erfolgreiches dazu. Erst eine Niederlage musste Innsbruck in der mitteleuropäischen Volleyballliga MEVZA hinnehmen. In dieser treten die besten Teams Österreichs, der Slowakei, Sloweniens, Kroatiens und Ungarns gegeneinander an und steigen erst in der finalen Phase ihrer nationalen Wettbewerbe ein. „Wir sind gut beraten, aufzupassen“, sagt Moculescu. „Innsbruck ist ein Klub, der nach oben will.“

Vor allem den sprunggewaltigen brasilianischen Außenangreifer Leonardo dos Santos und den slowakischen Diagonalangreifer Gabriel Chocholak gilt es, in den Griff zu bekommen. „Innsbruck spielt vielleicht nicht ganz so schnell wie wir“, sagt Moculescu. „Wenn Chocholak aber einen guten Tag erwischt, ist das nicht lustig.“ Anstatt sich zu viel mit dem Gegner zu beschäftigen will der Häfler Meistermacher den Fokus sowieso lieber auf das eigene Spiel lenken. Das heißt: einerseits druckvoll aufschlagen und energisch im Block zupacken, andererseits schnell und variabel aus einer stabilen Annahme heraus angreifen.

Am Mittwoch gilt es für die Häfler, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 17. Februar in Innsbruck zu verschaffen. Steht es nach beiden Begegnungen nach Siegen und Sätzen unentschieden, fällt die Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale im Anschluss an das Rückspiel im sogenannten Golden Set. „Wir wollen den ersten Schritt machen“, sagt Moculescu. „Dafür müssen wir unser Niveau spielen. Das ist das Wichtigste.“

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Standen Rede im Pressegespräch und Antwort: Trainer Stelian Mocuelscu, Geschäftsführer Jürgen Hauke, Pressesprecherin Conny Kurth, Joao José und Idi (v.l.n.r.) / Foto Kram

 
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