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Friedrichshafen, München, Halle und zurück
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 17:09 Uhr

Kein Weg zu weit: Nur wenige Stunden nach dem Sieg des VfB Friedrichshafen über den EnBW TV Rottenburg machte sich Marcus Böhme auf den Weg nach Halle (Westfalen), um dort im Rahmen einer Pressekonferenz für das Pokalfinale am 4. März (15.30 Uhr) gegen Generali Haching zu werben. „Haching ist der Gegner schlechthin“, so Böhme. „Wir haben in dieser Saison schon zwei Mal gegen sie verloren. Das will jeder aus der Mannschaft wettmachen.“

 

PK Pokalfinale

Lina Meyer (Rote Raben Vilsbiburg), Max Guenthör (Generali Haching), Marcus Böhme (VfB Friedrichshafen), Wolfgang Vieten (Geschäftsführer Vietentours) und Teun Bujs (Schweriner SC) warben für das DVV-Pokalfinale / Foto Kurth


Halle (Westfalen) (cku). Normalerweise zählt Marcus Böhme nicht unbedingt zu den Frühaufstehern. Um aber für das Finale im DVV-Pokal am 4. März (15.30 Uhr) gegen Generali Haching die Werbetrommel zu rühren, kroch der Volleyballer vom VfB Friedrichshafen kurz nach dem Sieg über den EnBW TV Rottenburg zu nächtlicher Stunde aus den Federn. Um halb fünf düste Böhme von Friedrichshafen zum Flughafen in München, nahm um 7.20 Uhr den Flieger nach Münster/Osnabrück und präsentierte sich ab elf Uhr putzmunter im Gerry-Weber-Sporthotel in Halle (Westfalen) zur Pressekonferenz.

Gemeinsam mit Hachings Kapitän Max Günthör und zwei Protagonisten des Frauenfinales, Schwerins Trainer Teun Buijs und Vilsbiburgs Spielführerin Lina Meyer, stand der Nationalspieler den Journalisten Rede und Antwort. Für den 26-Jährigen ist es das zweite Finale im Gerry-Weber-Stadion, für Rekord-Pokalsieger Friedrichshafen bereits das fünfte. 2006, 2007 und 2008 nahmen die Häfler die bronzene Trophäe mit zurück an den Bodensee. Im vergangenen Jahr siegte Haching – bereits zum dritten Mal in Folge – hauchdünn mit 3:2 und 20:18 im Entscheidungssatz. „Das hätte genauso gut für uns ausgehen können“, sagte Böhme. „Da haben zwei, drei Punkte und viel Glück entschieden.“

Mit Respekt blickt er auf den Titelverteidiger aus Bayern. „Haching ist der Gegner schlechthin. Wir haben in dieser Saison schon zwei Mal gegen sie verloren. Das will jeder aus der Mannschaft wieder wettmachen“, so Böhme. „Ich würde mir wirklich sehr wünschen, den Pokal am 4. März mit nach Hause zu nehmen.“

Das allerdings würde auch Günthör nur zu gerne. Der gebürtige Häfler nahm an allen sieben Pokal-Endspielen, die seit 2006 in Halle (Westfalen) ausgetragen wurden, teil und trägt damit zurecht den Spitznamen „König von Halle“. „Das hört sich schön an. Aber ich würde mich nie selbst so bezeichnen“, sagte er und wagte grinsend einen Tipp für das Finale 2011. „Es wird wieder ein 3:2-Spiel und wir werden gewinnen.“

Etwa 4.000 Tickets für das Volleyball-Highlight sind bereits verkauft. Die magische Grenze von mehr 10.000 Zuschauern soll in diesem Jahr wieder übertroffen werden. Und auch die Häfler Fans sollen möglichst zahlreich und lautstark mit von der Partie sein. Dafür bietet der VfB eine ein- und eine zweitägige Tour an, bei der der Klub die Kosten für den Bustransfer übernimmt, so dass nur das Ticket und auf Wunsch die Übernachtung im Hotel gezahlt werden müssen. Fast 100 Anmeldungen liegen bereits vor. Das aber ist den VfB-Verantwortlichen bei weitem nicht genug. „Wir wollen mit 200 Fans oder mehr nach Halle“, sagte der Fanbeauftragte Rudi Krafcsik. „Und selbst, wenn wir nicht die meisten sind – wir sind die lautesten und vor allem die, die den Pokalsieg ihres Teams feiern können.“

 

PK Pokalfinale

Pressekonferenz: Die Protagonisten des Pokalfinales standen Rede und Antwort / Foto Kurth

 



Die Fanfahrten im Überblick

Variante 1 - Tagesfahrt ohne Übernachtung
Preis: 30 Euro (Kategorie 2), 25 Euro (Kategorie 3)
Hin- und Rückfahrt im modernen Fernreisebus (inklusive Klimaanlage und WC) - Eintritt für beide Finalspiele inklusive - Fanpaket inklusive Fanshirt - Abfahrt: 4. März 2012 um 3.00 Uhr an der ZF Arena - Rückfahrt zirka eine Stunde nach der Siegerehrung

Variante 2 - Zwei-Tages-Fahrt mit Übernachtung
Preis: 100 Euro im Einzelzimmer und 85 Euro im Doppelzimmer (Kategorie 2), 95 Euro im Einzelzimmer und 80 Euro im Doppelzimmer (Kategorie 3)
Hin- und Rückfahrt im modernen Fernreisebus (inklusive Klimaanlage und WC) - eine Übernachtung inklusive Frühstücksbuffet im Drei-Sterne-Hotel in Bielefeld – Weiterfahrt nach Halle – Einritt für beide Finalspiele inklusive – Fanpaket inklusive Fanshirt – Abfahrt: 3. März 2012 um 9.00 Uhr an der ZF Arena – Rückfahrt zirka eine Stunde nach der Siegerehrung

Anmeldung
Geschäftsstelle VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH
Meistershofener Straße 25, 88045 Friedrichshafen
Telefon: 07541-3858010, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10-12 Uhr, Montag 15-17 Uhr, Dienstag 16-20 Uhr, Freitag 15-17 Uhr

 

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Friedrichshafen - Berlin  3:1
Berlin -  Friedrichshafen  3:2
Friedrichshafen - Berlin  1:3
Berlin -  Friedrichshafen  3:1

 

Viertelfinale - Best of three

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Düren -  Friedrichshafen  0:3

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1  Haching  36:4 55:14
2  Friedrichshafen  32:8  55:20
3  BR Volleys  26:14  49:24
4  Moers  26:14  47:35
5  Bühl  26:14  41:33
6  Netzhoppers  22:18  37:37
7  Düren  14:26  31:44
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9  Gotha  12:28  33:48
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