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Kazan zu stark für VfB Friedrichshafen
Mittwoch, den 31. Oktober 2012 um 22:14 Uhr

Spannend und emotionsgeladen: In 82 Spielminuten unterlag der VfB Friedrichshafen am Mittwochabend gegen den russischen Meister und Champions-League-Sieger Zenit Kazan mit 0:3 (17:25, 21:25, 22:25). Vor 3100 Zuschauern in der ZF Arena konnten die Häfler vor allem im dritten Satz das Spiel offen halten und die Russen unter Druck setzen

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Vor allem im Block war Zenit Kazan dem VfB Friedrichshafen am Mittwochabend überlegen / Foto Kram


Mit Jose Rivera und Idi im Außengriff, Joao José und Max Günthör im Mittelblock, Thomas Zass über Digonal, Nikola Jovovic im Zuspiel und Nikola Rosic als Libero startete der VfB Friedrichshafen risikofreudig in das Spiel und hielt das hohe Level der Russen bis zur ersten technischen Auszeit (6:8) mit. Ungenauigkeiten in der Annahme verhinderten einen schnellen Spielaufbau und die Russen zogen zur zweiten technischen Auszeit mit sieben Punkten (9:16) davon. Auch Auswechselungen von Ventzislav Simeonov für Zass und Juraj Zatko für Jovovic brachten keinen Umschwung im Spiel und Kazan dominierte vor allem in Block und Angriff (17:25).

Bis zur ersten technischen Auszeit im zweiten Durchgang hielten die Häfler erneut mit (7:8) und standen vor allem in der Annahme sicher. Einen kurzen Zwischenspurt der Russen stoppte Außenangreifer Rivera mit einem Ass und durch eine gute Verteidigung hielten die Häfler Anschluss (13:16) an Kazan. Auch im weiteren Spielverlauf wussten sie sich mit schnellen Angriffen zu behaupten und Zatko spielte ein ums andere Mal den Block der Russen aus. Dennoch ließ sich Kazan auch diesen Satz nicht nehmen.

Als  Verfolgungsjagd gestaltete sich Satz drei, in dem die Häfler ein ums andere Mal den russischen Block ausspielten und dann wiederum im Block zugriffen. In der ersten Auszeit noch knapp zurückliegend (7:8), setzten sie sich dann Ball um Ball ab. Vor allem druckvolle Angaben von Ventzislav Simeonov, aber auch geschickt gespielte Bälle von Zatko brachten die Verteidigung der Russen in Bewegung (16:12). Doch die Russen wussten erneut eine Antwort und zeigten ihre extreme Blockstärke und Abschlaghöhe im Angriff (20:19). Einige strittige Entscheidung des Schiedsrichters ließ die Häfler hadern und die Russen zogen an ihnen vorbei zum Spielgewinn (22:25).

„Das war heute einfach für uns“, sagte Kazans-Coach Vladimir Alekno nach dem Sieg. „Normalerweise ist es schwierig für uns in Friedrichshafen zu spielen, heute jedoch haben ohne Probleme 3:0 gewonnen.“ Einzig mit der Dauer des Spiels war der russische Trainer nicht zufrieden. Kazan hatte seinen Privatjet für 21.50 Uhr zum Abflug gebucht, da der Flughafen um 22 Uhr schließt. Das Spiel dauerte jedoch länger und so mussten die Russen nach dem Sieg eine weitere Nacht in Friedrichshafen bleiben. 

„Das Team hat heute wirklich gut verteidigt“, sagte VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Ich kann den Jungs nur einen einzigen Vorwurf machen: Sie haben die Bälle im Angriff nicht auf den Boden bekommen.“ 





Statistik:

VfB Friedrichshafen


Aufschlag 4 Punkte, Annahme 48% (29% perfekt), Angriff 29 Punkte (36%), Block 2 Punkte 


Rosic L, Denmark 1, Zass, Günthör 5, Jovovic, Idi 9, Rivera 4, Harms, José 2, Zatko 1, Simeonov 12, Batista 1



Zenit Kazan (RUS)


Aufschlag 1 Punkte, Annahme 40% (21% perfekt), Angriff 31 Punkte (44%), Block 15 Punkte
Anderson 7, Apalikov 9, Demakov 1, Vermiglio 2, Sicozhelez 1, Kolodinsikiy, Berezhko 7, Abrosimov 6, Obmochev L, Mikhailov 14, nicht eingesetzt: Cheremisin, Babichev


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