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Moculescu: „Wir reagieren in den entscheidenden Momenten nicht konsequent genug“
Freitag, den 14. Dezember 2012 um 10:50 Uhr

Am Mittwoch unterlag der VfB Friedrichshafen in der 2013 CEV Champions League in einem packenden Fünf-Satz-Krimi und schied aus. VfB-Trainer Stelian Moculescu sprich tim Interview über Gründe, die Entwicklung des VfB in dieser Saison sowie das Saisonziel


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Stelian Moculescu sprich tim Interview über Gründe, die Erwartungshaltungen und das Saisonziel / Foto Kram

Herr Moculescu - Es gab schon schönere Tage als den Donnerstag nach der Niederlage gegen Innsbruck und damit dem Aus in der Champions League?
Es gab zweifelsohne schon schönere Donnerstage nach einem Spiel. Immer mal wieder gibt es jedoch auch so einen Tag.

Die Niederlage in der vergangenen Woche gegen Zenit Kazan war vorherzusehen, diese Woche gegen Hypo Tirol haben Sie sich mehr erhofft.
Ja, gegen Kazan hast du ein Spiel, bei dem du weder was zu gewinnen noch zu verlieren hast. Du gehst dahin und willst es, aber letztlich ist das, was du machst, nicht ausreichend. Die können immer noch eine Schippe obendrauf legen. Eine Niederlage wie am Mittwoch ist in die Kategorie von Düren einzuordnen und da haben wir heuer ausnahmsweise schon mehrere gehabt.

Die Niederlage gegen evivo Düren, die das Pokalaus bedeutete, und jetzt die Niederlage gegen Innsbruck, und damit das frühzeitige Ende auf europäischer Ebene. Ist das eine Tendenz abzulesen?
Wenn man das so deuten will, dann kann man sagen, dass es Programm hat, dass es diese Saison eine Tendenz gibt, dass wir in wichtigen, entscheidenden Momenten nicht richtig reagieren. Wir haben immerhin Spieler, die schon mal Volleyball gespielt haben und die jetzt diese Saison nicht das erste Mal auf so einem Niveau spielen. Von daher fällt die Ursachenforschung schwer.

Haben Sie mit solchen Ergebnissen zu Beginn der Saison gerechnet?
Mit Sicherheit nicht. Wir haben sehr erfahrene Spieler, die vielleicht im Sommer noch nicht richtig fit waren, aber mittlerweile einen körperlichen Zustand haben, der ist ok. Aber ich kann es beim besten Willen nicht sagen woran es hängt. Dazu gibt es zu viele verschiedene Faktoren, auf die wir eingehen müssen. Nun gucken wir, wie wir das in den Griff bekommen. Eine positive Sache hat das Ganze: jetzt  haben wir mal Ruhe – und das ist auch wichtig – die Dinge mal so zu trainieren, wie wir sie brauchen.

Steht man bei einem Rückstand von 0:2 am Mittwoch gegen Innsbruck hilflos vor den Spielern?
Nein, hilflos mit Sicherheit nicht. Sonst hätten wir das Spiel mit 0:3 verloren. Es spricht ja auch für die Truppe, sie wollen, das sieht man. Sie machen dann alles Mögliche, um ins Spiel zu kommen und kämpfen um die Punkte. Gegen Roeselare hats gelangt, gegen Mitteldeutschland hat es gelangt und auch im Hinspiel gegen Innsbruck und dann geht so ein  Rückspiel auch mal verloren.

Können Sie sagen, warum die Niederlage zu Stande kam?
Für mich selbst schon. Ich denke, man muss einfach sagen, dass Innsbruck sehr gut gespielt hat. Die ersten beiden Sätze hat der ein oder andere von ihnen mit Sicherheit über seinem Niveau gespielt. Der Lorenz Koraimann zum Beispiel hat wirklich sehr gut angriffen und über den Block geschlagen, als wäre der gar nicht da gewesen.

Sind die Spieler überfordert? Oder wo sehen Sie den Grund?
Ich denke die Spieler sind fest, das hat mit „wollen“ oder „können“ nichts zu tun. Das hat etwas damit zu tun, dass Sie ihren eigenen Ansprüchen momentan auch nicht genügen und vielleicht gedacht haben, dass sie besser sind, als sie es momentan sind. Wenn du das feststellst, dann klafft da eine Lücke auf und das ist dann ein Problem, was immer mal wieder bei Mannschaften aufkommt.

Glauben Sie, dass die aufklaffende Lücke geschlossen werden kann, dass Sie die Probleme in Griff bekommen?
Daran arbeiten wir, denn eine Saison ohne Titel fühlt sich an, wie eine verlorene Saison und das wollen wir nicht.

Wobei das bei Ihnen, in den vergangenen 15 Jahren, seit Sie da sind, nicht so oft passiert ist?
2003 zum Beispiel hatten wir genau so ein Problem. Da waren wir in unseren Köpfen schon Deutscher Meister und dann haben wir im dritten Spiel 2:3 verloren. So etwas passiert immer wieder, in der Häufigkeit wie wir jedoch heuer verlieren, hatten wir das noch nicht. Das ist jetzt das Neue an der ganzen Geschichte. Aber, wie es so ist im Leben,  man muss immer wieder mit neuen Situationen fertig werden.



Die nächsten Spiele des VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 15.12.2012 (20 Uhr) VC Dresden – VfB Friedrichshafen
Bundesliga: 22.12.2012 (19.30 Uhr) VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys
Bundesliga: 11.01.2013 (20 Uhr) VfB Friedrichshafen – VCO Berlin

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