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Wenn der VfB Friedrichshafen am Sonntag (29. Januar, 16 Uhr) beim Tabellenletzten der Volleyball Bundesliga, den RWE Volleys Bottrop, antritt, ist nicht weniger als ein klarer und schneller Sieg das Ziel. „Für uns geht es darum, zu gewinnen“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Und zwar am liebsten deutlich, damit wir zügig wieder nach Hause kommen.“

Frecher Hund: Zuspieler Nikola Jovovic bringt vieles mit, was einen Spielmacher auszeichnet / Foto Kurth
Friedrichshafen (cku). Nur 67 Spielminuten – nicht länger währte das erste Aufeinandertreffen zwischen dem VfB Friedrichshafen und den RWE Volleys Bottrop in dieser Saison. Dies ist schnell, allerdings immer noch drei Minuten mehr, als Spitzenreiter Generali Haching am Mittwoch beim Sieg über den finanziell angeschlagenen Tabellenletzten benötigte. „Wir sollten es einfach schnell abhaken“, fand Hachings Trainer Mihai Paduretu danach klare Worte. „Das war heute einfach kein Gegner von Bundesliganiveau.“
Am Sonntag (29. Januar, 16 Uhr) werden die RWE Volleys einem weiteren Tauglichkeitstest unterzogen. Dann nämlich steht für die Häfler die Begegnung in der Bottroper Dieter-Renz-Halle auf dem Programm. „Für uns geht es darum, zu gewinnen“, sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu. „Und zwar am liebsten deutlich, damit wir zügig wieder nach Hause kommen.“
Gut möglich, dass dabei die Akteure Spielpraxis bekommen, die bislang weniger Einsatzzeiten hatten. Zuspieler Nikola Jovovic zum Beispiel. Beim 3:0-Sieg gegen den EnBW TV Rottenburg am Mittwochabend durfte der 19-Jährige bereits von Anfang an Regie führen und heimste danach das Lob des Trainers ein. „Er hat das gut gemacht, der Kleine“, sagt Moculescu. „Am Anfang haben ihn seine Angreifer zwar etwas im Stich gelassen. Aber er hat sich da gut durchgebissen.“
Überhaupt ist der der Häfler Coach von Jovovic, der hinter Juraj Zatko die Nummer zwei auf der Zuspielposition ist, angetan. „Er hat Eigenschaften, die einen Zuspieler ausmachen“, so Moculescu. „Er hat viel Spielwitz, ist frech und er ist kein Hosenscheißer. Nikola kann einmal ein wirklich guter Spieler werden.“
Neben Jovovic aber könnten auch Zoran Jovanic auf der Diagonalen sowie Matthew Denmark und der Ex-Bottroper Bas van Bemmelen in der Mitte zum Einsatz kommen. Im Außenangriff hoffen sowohl Thomas Jarmoc als auch Milos Vemic auf einen Platz neben Idi in der Startformation. „Ich werde sicherlich nicht verraten, wie wir spielen“, sagt Moculescu. „Klar ist allerdings, dass wir kurz vor dem wichtigen Spiel gegen Tours in Bottrop nicht die zweite Mannschaft auflaufen lassen.“
Direkt nach dem Gastspiel beim bislang sieglosen Schlusslicht der Volleyball-Bundesliga sind die VfB-Akteure gefordert, auf die Anforderungen höchsten internationalen Niveaus umzuschalten. Am kommenden Mittwoch (1. Februar, 20 Uhr) gastiert Frankreichs Topklub Tours VB zum Achtelfinal-Hinspiel der 2012 CEV Volleyball Champions League in der ZF Arena. Die Partie ist nicht nur das Duell zwischen Frankreichs dreifachem Meister sowie fünffachen Pokalsieger und Deutschlands zwölffachem Meister sowie zehnfachen Pokalsieger. Es ist auch die Neuauflage des legendären Endspiels in der Champions League 2007, das der VfB mit 3:1 und damit diesen Wettbewerb als erstes deutsches Team überhaupt gewann.
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