VOLLEYBALL macht SCHULE mit neuem Rekord 

15.03.2016

Seit zweieinhalb Jahren betreut Simon Stegmann das Projekt VOLLEYBALL macht SCHULE in Friedrichshafen. Mittlerweile besucht er allerdings nicht mehr nur Schulen in der Stadt, sondern ist an vielen Schulen der Region unterwegs. Beim fünften Grundschulturnier in diesem Jahr waren 121 Kinder seiner Einladung gefolgt, das Erlernte im Wettkampf gegen andere unter Beweis zu stellen

Friedrichshafen (gek). In der vergangenen Woche feierte Simon Stegmann, Projektleiter von VOLLEYBALL macht SCHULE, einen neuen Rekord: 121 Mädchen und Jungen waren der Einladung zum Grundschulturnier ins Berufsschulzentrum nach Salem gefolgt. Auf 20 Spielfeldern spielten 44 Mannschaften um den Sieg beim fünften Grundschulturnier in diesem Jahr. Das Projekt VOLLEYBALL macht SCHULE funktioniert – nach gut zweieinhalb Jahren zeigt sich Stegmann mehr als zufrieden. „Wir haben vier Schulen eingeladen und konnten unser Turnier mit 44 Mannschaften spielen, das ist unser persönlicher Rekord.“ 

Mit großem Elan zeigten die Schüler aus den Grundschulen in Markdorf, Bermatingen, Neufrach und Mimmenhausen was sie unter Anleitung von Stegmann und seinem Kollegen Ekkehard Bay während des Projekts gelernt hatten. Drei mal zwei Stunden waren sie in den Klassen zu Besuch und brachten den Kindern neben dem Volleyball vor allem Werte wie Fairplay und Integration nah. Viele Talente sprangen ihnen dabei ins Auge. Talente, die in den Partnervereinen in den kommenden Monaten weiter fleißig üben sollen. „Wir können und wollen nicht alle Kinder nach Friedrichshafen holen, sondern auch die Region stärken und die Talente in den ansässigen Vereinen integrieren“, erklärt Stegmann. 

Zwei gegen zwei traten die Kinder beim schulübergreifenden Turnier gegeneinander an. Jeder gegen jeden und doch miteinander, denn als Schiedsrichter mussten sie nach den Ballwechseln die richtige Entscheidung treffen. Nach der Vorrunde ging es in die Platzierungsspiele und dort hatten die Schulen aus Markdorf und Bermatingen die Nase vorn. Doch Verlierer gab es an diesem Tag keine – jeder Teilnehmer bekam eine besondere Überraschung: Autogrammkarten der Häfler Profis, eine Freikarte zum Drittligaspiel TSV Mimmenhausen gegen den USC Konstanz, T-Shirts, Trinkflaschen sowie Volleybälle. 

Nach der Siegerehrung strahlten auch Stegmann und Bay, die gemeinsam das Turnier auf die Beine gestellt hatten. Ihr Resümee: „Solch eine hohe Teilnehmerzahl ist uns in den letzten zweieinhalb Jahren noch nicht gelungen.“ Zwar stellte dies auch eine große Herausforderung für das VOLLEYBALL macht SCHULE–Duo dar, die aber souverän gelöst wurde, wie die Eltern nach der Siegerehrung berichteten. „Meine größte Hochachtung und Respekt für das Talent, mit den Kindern umzugehen“, zeigte sich die Mutter eines der teilnehmenden Kinder beeindruckt. „Das war wirklich klasse – mal ganz abgesehen von den gewünschten sportlichen Aspekten des Projekts, die natürlich auch super sind.“

 

Teamwertung:
1. Platz Marc und Toni (GS Bermatingen)
2. Platz Aron, Tamo, Jannik (GS Markdorf)
3. Platz Noah, Dominik, Marco (GS Markdorf)
 
Die Schulwertung:
1. GS Markdorf     
2. GS Bermatingen     
3. GS Mimmenhausen     
4. GS Neufrach
 
MVP
Zum wertvollsten Spieler/in wurden bei den Mädchen Johanna Wimmer (GS Mimmenhausen) und bei den Jungen Jonah Otto (GS Bermatingen) gewählt

 

Zurück zur Übersicht