Einen Schritt näher am Finale

09.11.2016

Der VfB Friedrichshafen steht im Halbfinale des DVV-Pokal und ist damit nur noch einen Schritt vom Finale in Mannheim entfernt. Am Mittwochabend gewannen die Häfler Volleyballer gegen den TV Ingersoll Bühl mit 3:0 (25:22, 25:18, 25:18). Als wertvollste Spieler wurden bei Friedrichshafen Diagonalangreifer Daniel Malescha und bei Bühl Mittelblocker Noah Baxpöhler  ausgezeichnet. Im Halbfinale trifft Friedrichshafen auswärts auf Königs Wusterhausen

Rousseaux war es, der mit seinem Angriff den ersten Punkt für die Häfler machte und damit die 900 Zuschauer erlöste, sodass sie Platz nehmen durften (1:2). Doch zunächst war es Bühl, das ordentlich Druck machte: und zwar im Aufschlag und im Block (4:7). Dann kam die Annahme von Steuerwald perfekt und Malescha zog ohne gegnerischen Block die Linie runter (5:7). Friedrichshafen kämpfte sich rein ins Spiel (7:8), doch zunächst blieb er zwei Punkte hinter dem Gast (10:12, 13:15). Mustedanovic brachte sein Team erstmals zur zweiten technischen Auszeit in Führung (16:15), die sie dann auch nicht mehr abgaben (19:17, 23:21). Takvam holte den Satzball, Mustedanovic verwandelte ihn (25:22). 

Heynen setzte weiterhin auf Mittelblocker Andreas Takvam und Georg Klein im Mittelblock, Tomas Rousseaux und Armin Mustedanovic über Außen-Annahme, Zuspieler Simon Tischer sowie Diagonalangreifer Daniel Malescha und Libero Markus Steuerwald. Diese starteten besser in den zweiten Durchgang und gingen schnell in Führung. Nach der Auszeit von Bühl setzte Malescha ein Ass obendrauf (7:2) und Tischer verwandelte den zweiten Ball im Zuspiel zum nächsten Punkt (8:3). Friedrichshafen agierte konzentriert und hatte das Spiel in der Hand (10:3, 12:5). Es folgte ein langer Ballwechsel, dem Malescha mit einem Big Block den Deckel aufsetzte (13:6). Es war sein Spiel, denn gleich in der nächsten Rotation krachte Malescha wieder ein Ass ins Feld und begeisterte damit die Zuschauer, die sich über ein weiteres „Fass fürs Ass“, gesponsert von Rothaus, freuten (18:10). Heynen wechselte sein Team aus und schickte Tomas Kocian für Simon Tischer aufs Feld (22:13). Der brauchte einen Moment, um ins Spiel zu kommen, bediente seine Angreifer aber dann souverän zum Satzgewinn (22:16, 25:18). 

Ein wenig hatten die Häfler zu kämpfen, um in den Satz zukommen, sie machten zu viele leichte Fehler (4:5, 7:8). Abermals behielten sie die Geduld und kämpften sich aus dem „Tief“ heraus, gingen in Führung (11:9, 13:10).  Malescha kam in Fahrt schlug zwei Asse in Folge (14:10) und Bühl nahm die Auszeit. Die jedoch halt nicht mehr viel, denn die Häfler waren am Drücker und Friedrichshafen zog sein Ding durch (16:13, 21:16): Takvam holte den Matchball, den der zuvor eingewechselte Sossenheimer mit Bravour verwandelte (25:18). 

„Wir werden immer besser, auch wenn wir kleine Schritte gehen“, sagte Vital Heynen nach dem Spiel. „Wir stehen im Halbfinale des DVV-Pokal, aber um in der Champions League zu bestehen müssen wir noch eine Schippe drauf legen.“ 

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Champions League 2017
Seit heute Abend steht der Gegner des VfB in der 2016 CEV Volleyball Champions League fest. Am 16. November treffen wir im Hinspiel auf den österreichischen Meister Hypo Tirol Innsbruck und empfangen ihn im Rückspiel am 20. November (18 Uhr) in Friedrichshafen. Karten für das Spiel sind ab Donnerstag, 10. November ab 09:00 Uhr, an allen bekannten Vorverkaufsstellen, auf der Geschäftsstelle der VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH (zu den bekannten Öffnungszeiten) sowie beim Ticketpartner www.reservix.de erhältlich. 

 

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