VfB peilt Finale an

13.04.2017

Einen Sieg ist der VfB Friedrichshafen noch davon entfernt, ins Finale um die deutsche Volleyballmeisterschaft einzuziehen. Am kommenden Samstag (15. April, 19:30 Uhr) kann das Team von Cheftrainer Vital Heynen in Spiel zwei gegen die SWD powervolleys aus Düren das Ticket für die Finalserie lösen. Im Fall einer Niederlage treten die Häfler am kommenden Donnerstag (20. April) erneut in der ZF Arena zum Entscheidungsspiel in der Serie gegen die Nordrhein-Westfalen an.

Die Arena Kreis Düren ist in den kommenden Wochen und Monaten ziemlich ausgebucht. Eine große Wrestlingveranstaltung steht an, oder aber die Sänger von „Deutschland sucht den Superstar“ treten in der Multifunktionsarena auf. Mit Gesang werden es die Zuschauer am kommenden Samstag (15. April, 19:30 Uhr) wohl weniger zu tun bekommen, ähnlich kämpferisch wie beim Wrestling könnte es aber doch zugehen, zumindest wenn man den Worten von Düren-Trainer Tomi Tiilikainen lauscht.

„Bis zum letzten Tropfen Blut kämpfen“ will er mit seinem Team – so ist es auf der Dürener Homepage zu lesen. Ziemlich markige Worte vom Vierten der Normalrunde, der in der eigenen Halle ein drittes Spiel in der Serie „best-of-three“ erzwingen will. „Wir müssen uns steigern“, weiß Tiilikainen allerdings auch. Schließlich ging die erste Partie in Friedrichshafen mit 3:0 an die Häfler.

Und die wissen um ihre Stärken. Die 0:3 Niederlage aus der Normalrunde gegen Düren – die einzige Niederlage gegen eine deutsche Mannschaft in dieser Saison – ist zwar nicht aus den Köpfen, allerdings auch kein Schreckgespenst. „Wir wissen, dass wir uns in der Saison kontinuierlich gesteigert haben“, sagt VfB-Mittelblocker Georg Klein. „Und das bedeutet auch, dass wir in Düren gewinnen können.“

So gern die Häfler auch vor eigenem Publikum spielen, würden sie den nächsten Auftritt in der ZF Arena lieber im Finale, als in einem Entscheidungsspiel am kommenden Donnerstag (20. April) planen. „Die Saison war lang und hart“, sagt Klein. „Da sind wir froh um jedes Körnchen, das wir uns noch für die möglichen Finals sparen können.“

Unterstützung bekommen die Volleyballer vom Bodensee dabei von einer kleinen Abordnung ihrer Fans, die sich am Ostersamstag mit einem Kleinbus ins 600km entfernte Düren aufmachen. „Wir können sie schlagen“, sagt Dürens Trainer Tiilikainen in der aktuellen Pressemitteilung. Fans und Mannschaft des VfB werden alles daran setzen, dass dies in der aktuellen Saison nicht noch ein zweites Mal passiert.

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