Gastgeschenke für die Partnerstadt

16.03.2014

Am Samstag haben die Volley YoungStars in der Häfler Partnerstadt Delitzsch ein Gastgeschenk in Form von drei Punkten abgeliefert. Das Team von Trainer Adrian Pfleghar unterlag GSVE Delitzsch mit 0:3 (14:25, 18:25, 21:25). In Leipzig war am Sonntag ebenfalls nichts zu holen. Bei der 0:3-Niederlage endeten die Sätze 20:25, 18:25, 13:25.

Die Reise nach Sachsen stand von vornherein unter keinem guten Stern: Vier Stammspieler stehen mitten im Abitur und konnten deshalb nur das erste Spiel bestreiten. Einer davon, Zuspieler Jannis Hopt, laboriert zudem an einer Knieverletzung und war nur bedingt einsatzfähig.

Zwangsläufig musste Adrian Pfleghar mit zwei verschiedenen Mannschaften spielen und die Verantwortung im Zuspiel lastete auf dem erst 16-jährigen Oberligaspieler Sascha Kaleck.

„Von daher war es klar, dass es ein bisschen braucht, bis sich alle zurechtfinden“, sagte Pfleghar nach dem Delitzsch-Spiel. Erst im dritten Satz hatten sich Sascha Kaleck, Jan Jalowietzki, Timon Schippmann (Annahme/Außen), Jakob Günthör (Diagonal), Moritz Angele, Manuel Harms (Mittelblock) und Libero Julian Zenger so weit eingespielt, dass sie Delitzsch Paroli bieten konnten. Bis zum 18:18 hielten sie gut mit, dann ließen sich die Gastgeber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und entschieden Satz und Spiel für sich.

Am Sonntag ging’s ins 25 Kilometer entfernte Leipzig zum Zweitligaspitzenreiter L.E. Volleys. Diesmal spielten Sascha Kaleck (Zuspiel), Tim Stöhr, Jan Jalowietzki (Annahme/Außen), Oliver Hein (Diagonal), Jakob Günthör, Justus Fabisiak (Mittelblock) und Libero Johannes Elsäßer. In den ersten beiden Sätzen spielten die Häfler lange gut mit, aber zu einem Satzgewinn reichte es auch diesmal nicht. „Wir waren nicht mutig genug, beim Tabellenführer einfach drauflos zu spielen“, bedauerte Adrian Pfleghar. Aus dem erfolglosen Wochenende in Sachsen vermochte er dennoch Positives zu ziehen. „Die jungen Spieler konnten eine Menge Erfahrung sammeln. Jetzt müssen sie für nächste Woche was daraus lernen. Und die Älteren müssen es schaffen, mit der größeren Verantwortung umzugehen.“ Ob das klappt, können die YoungStars beim nächsten Heimspielwochenende am 22. und 23. März zeigen.

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