VfB will Revanche im Baden-Württemberg-Derby

23. Februar 2016 Zurück zur Artikelübersicht »

Am Mittwochabend (24. Februar, 20 Uhr) empfängt der VfB Friedrichshafen den TV Ingersoll Bühl und fordert dabei die Revanche. Im Hinspiel unterlagen die Häfler dem Nachbarn aus Baden – ein Sieg soll jetzt, vier Spiele vor Ende der Hauptrunde, her.

Friedrichshafen (gek). Zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele bestreiten die Häfler Volleyballer in der Hauptrunde der Bundesliga, dann beginnen die Play-Offs. Am Mittwoch geht’s gegen den TV Ingersoll Bühl in die Schlussphase. Der aktuelle Tabellensechste sorgte Anfang Dezember mit einem 3:2-Sieg gegen den VfB für Aufsehen und auch im DVV-Pokal bestätigten die Bühler ihren Aufwärtstrend. Am kommenden Sonntag stehen sie in Mannheim im Finale gegen die Berlin Recycling Volleys, die sie in dieser Saison ebenfalls mit einem 3:2 in die Knie zwangen. Von ungefähr kommen diese Siege nicht: das Team um Trainer Ruben Wolochin ist auch in dieser Spielzeit gut aufgestellt und so kommt es am Mittwochabend (24. Februar, 20 Uhr) zu einem heißen Duell in der ZF Arena.

DIREKTE DUELLE

Mit Außen-Annahmespieler Baptiste Geiler und seinem Pendant David Sossenheimer auf Bühler Seite treffen die beiden besten Aufschläger der Liga aufeinander. Geiler führt die Bestenliste mit 31 direkten Punkten an, vier Punkte weniger stehen Sossenheimer zu Buche – er belegt Platz zwei. Und auch im Angriff kommt es zum direkten Duell zwischen den beiden Diagonalangreifern Adrian Gontariu und Paul Buchegger. Hier hat der Bühler mit 178 Punkten die Nase ganz knapp vorn, Gontariu ist ihm mit 176 Punkten auf den Fersen. Betrachtet man das Teamranking, so hat Bühl eindeutig einen Vorteil, das Team um Ruben Wolochin liegt auf Platz eins, Friedrichshafen hingegen nur auf Platz acht.

GUTE HEIMSPIELBILANZ BEHALTEN

Doch davon wird sich am Mittwochabend niemand täuschen lassen. Zwar verlor der VfB am Wochenende auswärts gegen die SVG Lüneburg, doch auch Bühl zeigte auswärts Schwächen. Von acht Spielen verloren die Bühler in fremder Halle fünf und konnten sich nur dreimal gegen ihren Gegner durchsetzen. Friedrichshafen dagegen ist zu Hause eine Bank und musste in der Bundesliga bis dato nur eine einzige Niederlage hinnehmen. Sieben von acht Spielen gewannen sie in der ZF Arena. Ein achter soll, wenn es nach Moculescu geht, hinzukommen: „Lüneburg ist abgehakt, wir konzentrieren uns auf unsere Stärken“, sagt er. „Und die liegen bekanntlich im Aufschlag und der guten Abwehr.“

 

Die Topangreifer:
VfB Friedrichshafen
Adrian Gontariu 176 Punkte
Baptiste Geiler 106 Punkte

TV Ingersoll Bühl
Paul Buchegger 178 Punkte
David Sossenheimer 152 Punkte