| 02. April 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Wenn am Karsamstag (4. April, 19:30 Uhr, live auf Dyn) zum zweiten Viertelfinalspiel angepfiffen wird, heißt es für den VfB Friedrichshafen: volle Konzentration statt Osterfest. Während sich andere bereits auf die Eiersuche vorbereiten, sammelt die Mannschaft schon einen Tag früher Punkte – und davon möglichst viele. Denn um am Ende das Halbfinalticket zu lösen, muss ein zweiter Sieg gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg her.

Cheftrainer Adam Swaczyna wünscht sich den direkten Finaleinzug zu Ostern | Bild: Alexander Hoth
Pünktlich zu Ostern spitzt sich die Saison in der Volleyball Bundesliga zu. Fehler werden ab jetzt gnadenlos bestraft. Wer nicht gewinnt, wird aussortiert. Entsprechend klar ist die Ausgangslage vor dem Rückspiel in Ludwigsburg. Friedrichshafen, das am vergangenen Sonntag klar mit 3:0 gegen die Ludwigsburger gewann, hat den ersten Matchball in der „Best-of-Three“-Serie. Cheftrainer Adam Swaczyna fordert dafür vor allem Kontrolle über den Gegner: „Wenn wir ihnen zu viel Raum lassen, werden sie gefährlich“, sagt er. „Das hat man schon am Sonntag gesehen – ein, zwei Bälle mehr, und wir hätten ein Problem gehabt.“
Damit spielt der Cheftrainer auf den hart umkämpften zweiten Satz am Sonntag an, den sich der Underdog aus Ludwigsburg beinahe gesichert hätte. „Ich denke, die beiden Teams waren in diesem Satz auf Augenhöhe, aber dann waren wir um zwei Bälle besser“, erinnert sich Adam Swaczyna, der sich in dieser Phase vor allem auf Außenangreifer Jonas Van Huizen verlassen konnte. „Dieser Moment hat uns zusätzliche Stärke und Selbstvertrauen für den nächsten Satz gegeben.“
Dieses Selbstvertrauen wird gerade im Rückspiel entscheidend sein. Denn obwohl der VfB die Barock Volleys in der eigenen Halle bereits zweimal souverän mit 3:0 besiegte, sieht die Bilanz in der Ludwigsburger Rundsporthalle anders aus. Mit 1:3 trennten sich die Häfler Anfang Dezember vom Aufsteiger und fuhren damals ohne Punkte zurück an den Bodensee. „Natürlich spielt deshalb auch die mentale Komponente eine Rolle“, erklärt Adam Swaczyna. „Wichtig ist, ruhig zu bleiben, im System zu spielen und zu kämpfen.“
Mit Konzentration und Disziplin will der VfB den nächsten Schritt gehen und frühzeitig das Ticket für das Halbfinale lösen. Gelingt am Samstag der zweite Sieg, bleibt noch Zeit für ein paar ruhige Ostertage. Sollte sich Ludwigsburg durchsetzen, treffen beide Teams am Mittwoch, 8. April, zum Entscheidungsspiel in Friedrichshafen erneut aufeinander.