| 07. April 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Nach der 1:3-Niederlage im zweiten Viertelfinale der „Best-of-Three“-Serie gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg steht der VfB Friedrichshafen nun im alles entscheidenden Duell mit dem Rücken zur Wand. Die Ausgangslage für das Team um Kapitän Aleksa Batak ist klar – es gilt das Do-or-Die-Prinzip. Am Mittwoch (8. April, 19:00 Uhr, live bei Dyn) muss der VfB Friedrichshafen die Ludwigsburger schlagen, sonst ist die Saison für die Häfler zu Ende.

Louis Kunstmann will mit seinem Team ins Halbfinale gegen Berlin | Bild: Alexander Hoth
Zuhause gab es für den VfB Friedrichshafen ein glattes 3:0, der Hammer folgte dann im zweiten Spiel der Serie. In der Ludwigsburger Rundsporthalle hatten die Hausherren ein paar taktische Änderungen vorgenommen, unter anderem brachte die angepasste Aufschlagtaktik Probleme für den Häfler Annahmeriegel. „Diese Aufschläge verteilen sie gleichmäßig auf verschiedene Zonen und suchen dabei ihr Ziel“, erklärt Cheftrainer Adam Swaczyna. „Aber ich glaube nicht, dass das in diesem Spiel der entscheidende Punkt war.“
Stattdessen hat Adam Swaczyna den Fokus auf die eigene Performance gelegt. „Am Ende waren es kleine Details, die über Sieg oder Niederlage entschieden haben“, erklärt der Cheftrainer. „Wir hätten verschiedene Situationen anders lösen können.“ Schon kurz nach dem Spiel in Ludwigsburg sprach der Pole dabei von „geschenkten Punkten“ und „ausgelassenen Chancen“.
Dafür brauchen die Häfler „mehr Vertrauen, sowohl in das System als auch in das eigene Können“, meint Adam Swaczyna. Wie gut die Mannschaft am Mittwoch diese Forderung erfüllen kann, hängt nicht zuletzt auch von der personellen Situation ab. Verletzungen prägten den VfB Friedrichshafen bereits die ganze Saison, momentan werden weiterhin zwei nominelle Stammspieler des VfB in der Startaufstellung vermisst. „Bei den Spielern hat sich nichts Neues ergeben, es ist fast die gleiche Situation wie vor den letzten beiden Spielen“, berichtet Swaczyna.
Doch auch ohne Gustavo Maciel und Parker Van Buren, die wohl weiterhin ausfallen werden, ist ein Sieg für die Häfler das klar gesteckte Ziel. „Wir müssen alle Dinge etwas besser machen: Block-Abwehr, Annahme, Angriff – das ist alles“, so der Cheftrainer. Auf die Frage, ob die Mannschaft sich am Mittwoch für das Halbfinale qualifiziert, hat er eine klare Antwort: „Ich weiß, dass wir dazu in der Lage sind. Ich glaube es nicht – ich weiß es!“
Unterstützung kann das Team in diesem „Do-or-Die“-Spiel dennoch gebrauchen. Dafür appelliert Swaczyna an das Häfler Publikum. „Sie haben uns in dieser Saison schon oft getragen, und das werden sie auch dieses Mal tun.“ Tickets für die Partie sind noch unter zuhause-aufschlagen.de und an der Abendkasse erhältlich.