| 01. Juni 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Gustavo Maciel wird auch in der kommenden Saison 2026/27 Teil des Häfler Kaders sein. Nach seinem Debütjahr in der Bundesliga möchte sich der Argentinier sowohl spielerisch als auch persönlich weiterentwickeln. Mit dem 24-Jährigen bleibt dem VfB Friedrichshafen eine wichtige Personalie im Blockspiel sowie ein ehrgeiziger und disziplinierter Charakter erhalten.

Gustavo Maciel geht in seine zweite VfB-Saison | Bild: Alexander Hoth
Gustavo Maciel und Libero Lucas Huckle waren schon zu Beginn der vergangenen Vorbereitung fast unzertrennlich. Der junge Deutsche mit brasilianischen Wurzeln spricht fließend Spanisch – ein echter Segen für den Mittelblocker aus Argentinien. Neues Land, neue Kultur, neue Sprache: Für Maciel bedeutete der Wechsel an den Bodensee auch abseits des Feldes eine große Umstellung.
„Ich habe in der vergangenen Saison gemerkt, wie wichtig Kommunikation im Volleyball ist – auf und neben dem Feld. Deshalb arbeite ich jeden Tag daran“, lacht der Argentinier. „Mit der Sprache werde ich immer besser, auch wenn ich noch viel lernen muss.“
Gelernt hat der argentinische Nationalspieler aber nicht nur Deutsch und Englisch. „In den vergangenen Monaten habe ich mich vor allem auf meinen Block und meinen Aufschlag konzentriert“, erzählt Maciel. Für seine zweite Saison beim VfB wünscht er sich vor allem „mehr Stabilität“ – auch, weil er mit der Mannschaft große Ziele verfolgt. „Ich will, dass wir in jedem Wettbewerb weit kommen und versuchen, jedes mögliche Spiel zu gewinnen.“
Diesen Ehrgeiz und die Disziplin des jungen Mittelblockers lobt auch Cheftrainer Adam Swaczyna. „Gustavo hat sich in der Starting Six etabliert und war in jedem Training bereit dazuzulernen“, sagt der Pole. „Solche Spieler möchten wir in Friedrichshafen haben. Deshalb ist es gut, dass Gustavo weiter bei uns bleibt.“
Und dieses Lob gibt Maciel gerne an seinen Club und die Stadt zurück. „Mir haben der Verein, die Menschen und die Art des Trainings sehr gefallen. Das hat die Entscheidung für mich einfach gemacht.“