| 16. Juni 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Die Abteilung Regie ist vollständig. Nach der Verpflichtung von Joris Berkhout steht auch der zweite Zuspieler des VfB Friedrichshafen fest. Der spanische Nationalspieler Ruben Lorente Camacho wechselt von ConectaBalear CV Manacor zu den Häflern und unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre. Der beste Zuspieler der Europameisterschaftsqualifikation 2023 war bislang vor allem in seinem Heimatland erfolgreich und möchte sich nun auch im Ausland beweisen.

Ruben Lorente führt ab sofort in Friedrichshafen Regie | Bild: ConectaBalear CV Manacor
Die vergangene Saison war eine sehr erfolgreiche für Ruben Lorente Camacho. Der Spanier holte sich mit CenectaBalear CV Manacor den Pokal in seinem Heimatland und wurde gleichzeitig zum besten Spieler dieses Wettbewerbs ausgezeichnet. „Es war wirklich toll, dass unsere Arbeit der vergangenen zwei Jahre mit diesem Titel belohnt wurde“, freut er sich noch heute. „Der Weg durch diesen Wettbewerb hat uns extrem motiviert und uns immer wieder eine Extraportion Motivation gegeben.“
Trotzdem entschied sich Lorente im Sommer, das Balearenstädtchen Manacor zugunsten des Bodensees zu verlassen. „Ich möchte mich auf einer größeren Bühne beweisen“, sagt der Zuspieler, der schon in der Saison 2021/22 in Frankreich seine erste Station am Ausland angesteuert hatte. „Ich bin heute reifer als damals und weiß, dass man für solche Möglichkeiten hart kämpfen muss. Deshalb möchte ich sie nutzen.“
Sein Trainer bei seinem damaligen französischen Club Mende Molley Lozere ist auch in Friedrichshafen kein unbekanntes Gesicht. Constant Tchouassi, der unter Cheftrainer Mark Lebedew auf der Häfler Bank saß, holte Lorente 2021 in sein Team und war auch auf seinem Weg nach Friedrichshafen zumindest ein Wegweiser. „Constant hat schon eine Rolle gespielt bei den Verhandlungen“, so der 28-Jährige weiter. „Ich vertraue ihm und ich kann mich immer auf ihn verlassen.“
Verlässlichkeit ist auch etwas, was der Zuspieler seinem Team geben möchte. „In so einer Saison gibt es immer wieder Höhen und Tiefen“, weiß er. „Deshalb ist es wichtig, in diesen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Ich denke, das ist eine Eigenschaft, die ich mitbringe.“ Lorente möchte keine lange Eingewöhnungsphase mit seinem neuen Team, sondern direkt von Beginn Gas geben. „Ich möchte zeigen, wer ich bin und mit dem Team um Titel kämpfen.“ Zuletzt war ihm das in Spanien hervorragend gelungen.