| 21. August 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Die serbische Tradition am See wird gewissermaßen fortgeführt. Stefan Kokeza wechselt von Vojvodina Mozzart Novi Sad aus Serbien nach Friedrichshafen und komplettiert die Position des Mittelblocks. Mit der Verpflichtung des 2.02m-Mannes vom Balkan hat der VfB auch seine Personalplanung für die anstehende Saison abgeschlossen.

Neu im Häfler-Trikot: Stefan Kokeza kommt von Novi Sad an den Bodensee | Bild:FIVB
Bei Novi Sad sagen sie, dass er immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Das lässt sich auch im Vorstellungsvideo an die Fans des VfB erkennen. Stefan Kokeza strahlt gute Laune aus. Und bringt neben seiner positiven Energie auch ein sehr großes Potenzial mit nach Friedrichshafen. „Wir wollen auf Spieler setzen, die ihr Vermögen bereits angedeutet haben, die aber auch immer noch Raum für die weitere Entwicklung bieten. Mit Stefan haben wir jetzt einen weiteren Spieler, der diese Qualitäten mitbringt, dem wir dahingehend aber natürlich auch noch viel helfen wollen“, sagt Cheftrainer Adam Swaczyna über die Neuverpflichtung vom Balkan.
Der serbische Mittelblocker kommt mit der Empfehlung als bester Aufschläger des serbischen Pokals in der vergangenen Spielzeit an den Bodensee, in der Volleyball-Nationsleague war Stefan Kokeza für sein Heimatland in diesem Sommer ebenfalls im Einsatz. „Das war eine riesige Ehre, mich dort gegen die Besten zu messen“, erzählt Kokeza. Der VfB Friedrichshafen darf sich von nun an auf einen spannenden Spieler freuen, der sich auf Clubebene erstmals außerhalb von Serbien beweisen will. „Wir haben sehr viel Positives aus Novi Sad über Stefan gehört. Er ist sehr an seiner eigenen Entwicklung interessiert“, unterstreicht Adam Swaczyna die Ambitionen seines Neuzugangs. Seit 2021 war Kokeza in Novi Sad unter Vertrag, durchlief am Ufer der Donau die Jugendabteilung, ehe er 2023 für die Profis von Vojvodina Mozzart Novi Sad debütierte. „Ich kann es kaum erwarten loszulegen und bin sehr glücklich darüber, Teil dieses Clubs zu sein“, freut sich der 22-Jährige Neu-Häfler auf die Herausforderung am Bodensee.
Die Qualitäten Kokezas sieht Adam Swaczyna vor allem darin, dass er in seinen jungen Jahren schon ein sehr kompletter Spieler ist. Der Serbe sei gut im Angriff, sehr schnell im Blocken und habe nun auch noch seinen Sprungaufschlag verbessert. „Wir sind sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat“, frohlockt Swacyzna.
Im Übrigen liegt die Volleyballaffinität bei den Kokezas in der Familie. Auch Stefans Schwester Nada ist aktiv, spielt in der zweiten serbischen Liga bei OK Omladinac – auf derselben Position wie ihr Bruder, der natürlich dankbar für die Unterstützung eines fachkundigen Familienmitglieds ist. „Der Support von ihr ist immer da“, verdeutlicht der Ältere des Volleyball-Duos den Zusammenhalt innerhalb der Familie.
Mit diesem Support soll es dann in der neuen Saison für Stefan Kokeza und den VfB Friedrichshafen eine erfolgreiche Zusammenarbeit werden. Die Marschroute geben Trainer und Spieler übrigens gemeinsam aus. „Er kann uns helfen, Titel zu gewinnen“, sagt Adam Swaczyna. Und Kokeza ergänzt: „Wir wollen uns entwickeln, hart arbeiten und natürlich so viele Spiele wie möglich gewinnen.“ Das Wichtigste dabei: Alles immer mit einem Lächeln auf den Lippen.