VfB startet an Halloween in „Berlin-Woche“

30. Oktober 2026 Zurück zur Artikelübersicht »

Der VfB Friedrichshafen empfängt als aktueller Tabellendritter am Samstagabend um 18:30 Uhr die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen zum vierten Spieltag. 

Nächstes Heimspiel, nächster VfB-Jubel? | Foto: Alex Hoth

Es ist der 31. Oktober, es ist Samstag Abend, es ist Halloween. Es gibt wahrlich schlechtere Settings für ein Heimspiel, zumal der VfB in dieser Saison immer noch ungeschlagen ist und die weiße Weste auch morgen um 18:30 Uhr gegen die Netzhoppers behalten möchte. Darüber hinaus geht es für das Swaczyna-Team weiterhin darum, Rhythmus aufzunehmen und Selbstvertrauen zu tanken. Und das geht in der Regel am besten durch Siege. 

Denn dem VfB Friedrichshafen steht eine ereignisreiche Woche bevor. Der Berlin-Doppelpack Dienstag und Mittwoch, unter anderem mit dem Topspiel gegen die BR Volleys im Volleyball-Tempel, Sonntagabend (8.11.) kommt es am Bodensee zum Achtelfinal-Showdown mit der SVG aus Lüneburg. Da gilt es den Fokus nicht zu verlieren, um Aufgabe für Aufgabe seriös angehen zu können, aber es braucht eben auch das nötige Selbstvertrauen. Die erste Prüfung ist am morgigen Samstag dann erstmal das Team aus Königs Wusterhausen. Quasi der Auftakt zu dieser „Berlin-Woche“ mit Lüneburger Pokal-Abschluss.

In die der VfB als Tabellendritter geht, noch ungeschlagen und punktgleich mit den Tabellenführern aus Düren, die lediglich das bessere Satzverhältnis aufweisen. Unter der Woche in Warnemünde blieben die Häfler ihrerseits das erste Mal ohne Satzverlust, gewannen gegen den SVW klar mit 3:0. Adam Swaczyna konnte viel rotieren, vielen Akteuren Spielzeit geben, die bis dato noch nicht voll zum Zuge gekommen waren. Umso erfreulicher für den Headcoach, dass überhaupt kein Leistungs- beziehungsweise Qualitätsabfall zu erkennen war,  im Gegenteil zeigten die Häfler die bis dahin wohl souveränste Saisonleistung.

Mit den Netzhoppers kommt nun ein Team in die SPACETECH ARENA, das bislang zwar noch sieglos ist, aber bei der knappen Tie-Break-Niederlage gegen Giesen das eigene Potenzial angedeutet hat. Vor allem der Mittelblock um Maximilian König und den Kanadier Jonah Dueck weist Qualität auf, nicht von ungefähr sind beide Spieler die besten Scorer ihres Teams. Die letzte Partie verlor das Team von Trainer Constant Tchouassi mit 0:3 gegen Lüneburg, war aber auch dort nicht unbedingt weit weg von einem Satzgewinn. „Sie haben trotz Niederlagen Giesen und Lüneburg alles abverlangt. Sie wollen sicher ihre ersten Punkte holen, sie haben die Qualität auch uns zu pushen. Wir müssen morgen komplett fokussiert sein“, schätzt Adam Swaczyna den Gegner ein.

Nichtsdestotrotz legt der VfB am von der BKK Seidensticker präsentierten Familienspieltag den Fokus auf den nächsten dreifachen  Punktgewinn. „Wir wollen“, sagt Adam Swaczyna, „am liebsten natürlich wieder einen Sieg vor unseren Fans feiern.“