| 26. November 2025 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Der VfB Friedrichshafen steht im Halbfinale des Zoi DVV-Pokals. Die Häfler gewannen ihr Viertelfinale am Mittwochabend bei der FT 1844 Freiburg deutlich mit 3:0 (25:22, 25:19, 25:17). Mit viel Disziplin in der Abwehr um MVP und Libero Lenny Graven sowie großem Siegeswillen ließ Friedrichshafen den Gegner nie ins Spiel kommen und sicherte sich den Einzug in die nächste Runde verdient. Gegner im Halbfinale (17. Dezember, 19:00 Uhr) sind die Berlin Recycling Volleys. Tickets für die Partie sind in Kürze unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich.

Friedrichshafen hatte die Freiburger Angriffe im Griff | Bild: Stephan Tapken
Cheftrainer Adam Swaczyna vertraute im Viertelfinale auf das Team, das bereits fünf Tage zuvor in der SPACETECH ARENA mit 3:0 gegen Freiburg gewonnen hatte. Gustavo Maciel, Louis Kunstmann, Tim Peter, Simon Kohn, Parker Van Buren, Aleksa Batak und Libero Lenny Graven sollten es auch diesmal richten.
Was man schon vor Spielbeginn in den Gesichtern der Spieler sehen konnte, zeigte sich auch auf dem Feld. Die Häfler blockten (1:0), warfen sich in jeden Angriff und servierten durch Kohn ein frühes Ass (5:3). „Der Wille war heute vielleicht der Schlüssel zum Sieg“, sagte Cheftrainer Adam Swaczyna später. „Der ein oder andere Spieler hatte vielleicht noch die Niederlage aus der Vorsaison im Kopf. Umso stolzer bin ich, wie die Mannschaft das heute umgesetzt hat.“
Der VfB blieb weiter druckvoll – diesmal nicht so sehr über die Mitte wie im Ligaspiel, sondern über die Außen und Diagonalangreifer Parker Van Buren. „Das lag vielleicht auch ein bisschen an unserer Annahme“, lachte Swaczyna später. Die FT war aber auf die Häfler Angriffe offenbar nicht gut vorbereitet, und so ging der erste Satz mit 25:22 an Friedrichshafen.
Die rund 50 mitgereisten Häfler Fans hatten auch im zweiten Durchgang Grund zum Jubeln. Trotz vieler Wechsel und des unkonventionellen Freiburger Spiels blieb das Team um Libero Lenny Graven konzentriert und bissig. Fast alle langen Ballwechsel gingen an den VfB (9:7, 14:9). Auch als der Aufschlag kurzzeitig nicht mehr über die Netzkante wollte, ließ Friedrichshafen keine Breakpunkte zu. Tim Peter machte den zweiten Satz mit 25:19 zu.
Der VfB hielt die Spannung auch nach der Zehn-Minuten-Pause hoch und startete furios in den dritten Durchgang. Kohn blockte Marco Frohberg (2:0), Van Buren und Batak legten nach (4:1, 5:1). Zwar kam Freiburg noch einmal heran (14:13), vergab dann aber den nächsten Aufschlag und musste Friedrichshafen wieder ziehen lassen (16:13). Nach einem Ass von Van Buren (23:17) und einem Block von Kunstmann (24:17) stand die Tür zum Halbfinale weit offen. Der erste Matchball war dann auch gleich der entscheidende – Frohbergs Angriff segelte ins Aus (25:17).
„Wir haben Freiburg heute nicht ihr Spiel spielen lassen. Das sieht man an den vielen Abwehraktionen“, sagte Swaczyna nach dem Spiel. „Heute ging es nicht um Schönheit, sondern darum, im Pokal eine Runde weiterzukommen. Ein großer Dank gilt auch unseren Fans, die uns in dieser schwierigen Halle großartig unterstützt haben.“
Im Halbfinale (17. Dezember, 19:00 Uhr) trifft Friedrichshafen nun zuhause auf die Berlin Recycling Volleys. Tickets sind in Kürze unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich. Im zweiten Halbfinale stehen sich die SWD powervolleys Düren und die SVG Lüneburg gegenüber.