| 26. Januar 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Nur zwei Tage nach dem eindrucksvollen 3:1-Sieg bei den Helios Grizzlys Giesen ist der VfB Friedrichshafen erneut im CEV Volleyball Cup gefordert. Das Team um Kapitän Aleksa Batak hat mit einem klaren Sieg und einem gewonnenen Golden Set noch die Chance, die Hinspielniederlage auszugleichen und in die Playoffrunde des Europapokals einzuziehen. Im Weg stehen allerdings der enge Spielplan, viele Verletzungssorgen und ein Gegner, der mit breiter Brust auftreten wird.

Der Block könnte ein Schlüssel zum Weiterkommen im CEV Cup sein | Bild: Alexander Hoth
Nur eine Stunde nach dem Erfolg gegen die Helios Grizzlys Giesen saßen die VfB-Profis bereits wieder im Bus. Um Mitternacht erreichte die Mannschaft das belgische Maaseik, wo das Team von Cheftrainer Adam Swaczyna am Dienstag (27. Januar, 20:30 Uhr) im Rückspiel des Achtelfinals im CEV Volleyball Cup erneut auf Tectum Achel trifft. Die Ausgangssituation nach der 1:3-Hinspielniederlage ist klar: Ein Weiterkommen ist nur mit einem 3:0- oder 3:1-Erfolg der Häfler möglich. Und auch dann muss Friedrichshafen noch den Golden Set gewinnen. „Das Vorhaben ist nicht unmöglich, wir wollen jedes Spiel gewinnen“, weiß Swaczyna. „Es wird aber auch nicht leicht.“
Denn der Sieg in der Liga hatte seinen Preis. Aleksa Batak, Jonas Van Huizen und Vojin Cacic waren allesamt angeschlagen in die Partie gegangen und hatten zuvor jeweils nur einmal mit der Mannschaft trainiert. „Wir müssen jetzt am Dienstag sehen, wie es mit ihnen aussieht und inwiefern sie einsatzfähig sind“, erklärt Swaczyna. „Im Moment müssen wir jeden Einsatz abwägen, denn wir möchten nicht riskieren, dass einer der Spieler dadurch für den Rest der Saison ausfällt.“
Doch auch ohne die drei Leistungsträger „kann unsere Mannschaft das Achtelfinale noch drehen“, sagt Swaczyna und verweist dabei auf die jungen Spieler wie Daniel Habermaas und Simon Kohn. Auch Kyle Hobus kann eine wichtige Rolle einnehmen. „Im Hinspiel haben wir ein wenig zu viele Fehler gemacht. Das passiert, wenn eine so junge Mannschaft plötzlich im europäischen Wettbewerb aufläuft“, so der polnische Cheftrainer weiter. „Ich war auch nicht böse über das Ergebnis, eher enttäuscht darüber, wie wir gespielt haben.“
Dem Trainerteam fehlte vor allem die nötige Energie. „Die war gegen Giesen sofort da – und so stelle ich mir das auch am Dienstag vor“, sagt Swaczyna. „Jeder in dieser Mannschaft kann sich so präsentieren, wie wir das gegen Giesen getan haben.“ Für ihn ist deshalb klar: „Mit viel Energie haben wir die Chance auf die Playoffs – und wir wollen sie nutzen.“ Mit welcher Formation wird das Abschlusstraining am Dienstag zeigen.
Eine gute Nachricht erreichte den VfB Friedrichshafen am Montagmorgen von der Volleyball Bundesliga. Das zum Anfang der Saison verschobene Heimspiel gegen die Helios Grizzlys Giesen ist nun terminiert. Die Häfler schlagen am 18. März 2026 (19:00 Uhr) in der SPACETECH ARENA gegen die Niedersachsen auf. Tickets sind ab sofort unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich.