Ungefährdeter Auswärtssieg

15. Februar 2026 Zurück zur Artikelübersicht »

Der VfB Friedrichshafen holte sich am Sonntagabend im Schnelldurchgang drei Punkte gegen die SSC Baden Volleys Karlsruhe. Die Häfler besiegten die Badener in fremder Halle glatt mit 3:0 (25:19, 25:11, 25:15) und machen damit einen Punkt auf den Tabellendritten aus Düren gut, der nur knapp mit 3:2 beim ASV Dachau gewinnen konnte.

Parker Van Buren war Topscorer gegen Karlsruhe | Bild: Jasmina Frauendorf

Ganze zwei Minuten mussten die Karlsruher Fans warten, bis die Gäste ihre ersten Punkte einfuhren. Gustavo Maciel, der nach einer Rückenverletzung zurück im Team war, setzte den Gegner mit seinem Service unter Druck, sodass die Häfler mit 5:0 in Führung gingen. Ein Ass gelang dem jungen Argentinier zwar nicht, dafür aber Zuspieler Daniel Habermaas (10:4).

Auch Vojin Cacic, Jonas Van Huizen, Louis Kunstmann, Parker Van Buren und Libero Lenny Graven hatten ihre Momente in einem Durchgang, den die Häfler nach Belieben dominierten (19:10, 20:13). Zum Ende des Satzes kam Karlsruhe etwas besser ins Spiel und verkürzte auf 20:17. Maciel, der bereits zu Beginn des Satzes überzeugt hatte, sorgte mit seinem Service jedoch für die Entscheidung (25:19).

Auch im zweiten Satz setzte sich Friedrichshafen früh ab – diesmal, weil Cacic Druck von der Linie machte und Kunstmann im Block konsequent zugriff (5:1). Dass der Montenegriner nicht nur Druck von der Linie erzeugen, sondern auch direkt punkten kann, bewies er eine Rotation später (17:6). Beim VfB funktionierte nahezu alles, in dieser Phase vor allem der junge Kanadier Jonas Van Huizen (18:6) sowie der Standfloat von Van Buren (22:9, 23:9). Nach 52 Minuten schickte ein Aufschlagfehler von Alexander Benz die Teams beim Stand von 25:11 in die Zehn-Minuten-Pause.

Auch danach blieben die Gastgeber chancenlos. Mit unveränderter Formation zog der spätere MVP Daniel Habermaas mit seiner Mannschaft weiter davon. Mit variantenreichen Aufschlägen hebelte der VfB den Annahmeriegel der Baden Volleys aus, zudem stand die Block-Feldabwehr des Pokalfinalisten sicher. Cacic sorgte mit einem Ass früh für die Vorentscheidung (15:5). Mit 25:15 ging auch der dritte Durchgang deutlich an die Gäste.

„Wir haben im Aufschlag ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Als wir etwas entspannter waren, haben wir clever und sehr aggressiv gespielt. Wir haben das heute hervorragend gemacht und es war wichtig, die drei Punkte schnell einzufahren. Jetzt schauen wir, wie wir in den nächsten Tagen trainieren und wer dann in Poitiers auf dem Feld stehen wird.“

Denn dorthin brechen die Häfler bereits am Montagmorgen auf, um am Mittwoch im CEV Volleyball Cup die Heimniederlage gegen Alterna SPVB Poitiers wettzumachen und sich im möglichen Golden Set noch für das Viertelfinale zu qualifizieren. In der Bundesliga geht es am 22. Februar weiter: Dann treffen Kapitän Aleksa Batak und Co. in der SPACETECH ARENA auf den MTV Ludwigsburg.