| 08. März 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Der VfB Friedrichshafen kehrt mit der vollen Ausbeute aus dem Doppelspielwochenende zurück. Am Samstag besiegte das Team um Kapitän Aleksa Batak zunächst den VCO Berlin mit 3:0 (25:16, 25:18, 25:17), ehe es einen Tag später auch bei den cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland mit 3:0 (25:23, 25:22, 25:21) erfolgreich war. Mit den sechs Punkten klettern die Häfler in der Tabelle auf Rang drei und ziehen an den SWD powervolleys Düren vorbei. Damit hat der VfB drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde bereits Heimrecht im Playoff-Viertelfinale sicher. Tickets für die Begegnung am 29. März (17:00 Uhr) sind ab sofort unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich.

Einer von sechs Häfler Blockpunkten gegen die Volley Goats | Bild: Annika Schmidt
Mit Louis Kunstmann, Simon Uhrenholt, Simon Kohn, Corey Chavers, Kyle Hobus, Daniel Habermaas und Libero Lucas Huckle standen gegen den VCO Berlin sechs von sieben Spielern auf dem Feld, die beim Pokalfinale am vergangenen Wochenende nicht von Beginn an zum Einsatz gekommen waren. Die Häfler überzeugten in allen Belangen. Besonders Simon Kohn stach heraus und steuerte fünf der insgesamt zehn Friedrichshafener Blockpunkte bei. Ein weiteres Highlight war die frühe 9:0-Führung der Gäste vom Bodensee im zweiten Satz nach einer Aufschlagserie von Chavers. Im Schnellverfahren segelten die Häfler durch die Partie und sparten beim 3:0 im Sportforum Kräfte für die kommenden Aufgaben.
Über Nacht ging es anschließend ins rund drei Stunden entfernte Halle, wo der VfB am Abend bei den cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland antreten musste. Kohn, Chavers, Habermaas und Huckle rotierten aus dem Team, während Kunstmann, Hobus und Uhrenholt erneut aufliefen. Mit Vojin Cacic, Aleksa Batak und Lenny Graven brachte Cheftrainer Adam Swaczyna frische Kräfte, dazu kam Tim Peter zu seinem ersten Einsatz von Beginn an seit Mitte Dezember 2025.
Ein wenig war die Müdigkeit dennoch zu spüren, denn zunächst konnten sich die Gäste nicht vom Tabellendreizehnten absetzen. Erst eine Aufschlagserie von Uhrenholt (18:14) brachte den VfB auf die Siegerstraße. Noch einmal wurde es enger (23:22), doch auf Peter (23:21) und Hobus (24:22) war Verlass. Friedrichshafen sicherte sich den ersten Durchgang (25:23).
Auch der zweite Satz begann nicht ganz nach dem Geschmack der Häfler Bank (2:5), doch Tim Peter sorgte für die Wende. Der deutsche Nationalspieler schlug zunächst zwei Asse (8:8, 9:8) und kam anschließend auch im Angriff erfolgreich durch (16:13, 17:13). Cacics Block (23:20) beseitigte die letzten Zweifel, ehe erneut Peter zum 25:22 und damit zur 2:0-Satzführung punktete.
Die Volley Goats starteten auch in den dritten Satz besser (4:6), doch wieder konterte der VfB mit starken Aufschlägen (6:6, 14:10). Zuspieler Batak band nun vermehrt seine Mittelblocker ein, wovon vor allem Uhrenholt profitierte (20:17, 21:18). Kunstmann steuerte noch einen Block bei (23:19), ehe Hobus die Matchbälle herausholte (24:21). Der starke Tim Peter, der später zum MVP des Spiels gewählt wurde, machte mit seinem dritten Ass des Abends den Deckel drauf (25:21).
Durch die sechs Punkte schiebt sich der VfB erstmals seit dem 26. Oktober 2025 wieder auf Rang drei der Tabelle. Die Häfler ziehen an den SWD powervolleys Düren vorbei, die überraschend deutlich mit 0:3 bei den Barock Volleys MTV Ludwigsburg unterlagen. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde hat Friedrichshafen es nun selbst in der Hand, den dritten Rang bis in die Playoffs zu verteidigen – und hat in jedem Fall Heimrecht im ersten Playoff-Viertelfinale (Best of Three) am 29. März (17:00 Uhr). Tickets für die Partie, deren Gegner noch nicht feststeht, sind ab sofort unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich.
„Ich bin zufrieden mit den beiden Ergebnissen und den wichtigen sechs Punkten. Gut war auch, dass wir praktisch an zwei Tagen mit zwei verschiedenen Teams spielen konnten. Mit der Reise und den beiden Spielen an zwei Tagen war es manchmal nicht einfach, aber wir waren in den entscheidenden Momenten da und sind ruhig geblieben“, bilanziert Cheftrainer Swaczyna und gibt auch einen Ausblick auf die kommenden Spiele. „Dass wir jetzt auf Platz drei stehen, ist natürlich schön und das haben wir auch im Hinterkopf. Für mich ist aber wichtiger, dass wir guten Volleyball spielen. Dann haben wir in den Playoffs gegen jedes Team eine Chance. In den letzten drei Spielen der Hauptrunde sollten wir so auftreten, dass sich unsere Gegner Gedanken darüber machen, gegen uns spielen zu müssen – und nicht umgekehrt.“