| 09. März 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
34 Titel hat der VfB Friedrichshafen in seiner Vereinsgeschichte gesammelt – die meisten davon als VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH. Mit der Ausgliederung im Jahr 2000 begann für die Häfler eine wirtschaftlich wie sportlich äußerst erfolgreiche Ära, die der Club beim Bundesligaspiel am 14. März (18:30 Uhr, live bei Dyn) gegen den TSV Haching München gebührend feiern möchte.

Auch Libero Lenny Graven läuft am Samstag im speziellen Retro-Trikot auf | Bild: Alexander Hoth
Zur Saison 2000/2001 wurde aus dem VfB Friedrichshafen e.V. die VfB Friedrichshafen Volleyball GmbH. Der Profisport, der kurz zuvor am Bodensee richtig Fahrt aufgenommen hatte, erhielt eine eigene Spielbetriebsgesellschaft. Es folgten Meisterschaften und Pokalsiege beinahe im Jahrestakt. 2007 krönte der VfB diese Entwicklung mit dem Gewinn der Champions League – bis heute als einzige deutsche Volleyballmannschaft. „Die Gründung der GmbH war sozusagen der Startschuss für die ganz große Clubgeschichte“, sagt VfB-Geschäftsführer Thilo Späth-Westerholt. „Es war damals die richtige Entscheidung, konsequent den Weg in die Professionalisierung zu gehen.“
Diesen Meilenstein möchten die heutigen Verantwortlichen am 14. März beim „Retro-Spieltag“ gegen den TSV Haching München würdigen – ein Gegner, mit dem sich die Häfler in der Vergangenheit zahlreiche große Volleyball-Duelle auf nationaler Bühne geliefert haben. Passend dazu wird es eigens an das Trikot aus den 2000er-Jahren angelehnte Jerseys geben – inklusive des damaligen Logos auf der Brust. Auch musikalisch werden die 2000er in der SPACETECH ARENA spürbar sein.
„Ich denke, vor allem unsere langjährigen Fans werden großen Spaß an diesem Retro-Spieltag haben, wenn wieder ein wenig Bodenseesporthallen-Luft durch die Arena weht“, sagt Späth-Westerholt mit einem Lächeln. „Wir freuen uns auch über jeden Zuschauer, der selbst im Retro-Outfit in der SPACRETECH ARENA ankommt. Es wird eine einmalige Aktion, auf die wir uns seit Wochen freuen. Ich hoffe, dass die Menschen in der Halle genauso viel Freude daran haben wie wir.“
Nachdem inzwischen auch die Zweitauflage der aktuellen VfB-Jerseys nahezu ausverkauft ist, wird es nun die Retro-Trikots in limitierter Auflage zu kaufen geben. „Natürlich kann man sich jeden Namen aufdrucken lassen“, so Späth-Westerholt. „Vielleicht ist es aber auch eine schöne Gelegenheit, sich wieder ein Bogdan-Jalowietzki-Jersey in den Schrank zu hängen.“ Fest steht: Die neuen alten Leibchen sind nur für kurze Zeit und in begrenzter Stückzahl erhältlich.