„Es geht nur ums Gewinnen“

27. März 2026 Zurück zur Artikelübersicht »

Mit einem beachtlichen Endspurt hatte sich der VfB Friedrichshafen zum Ende der Normalrunde noch auf Platz drei der Tabelle gekämpft. Der Lohn dafür: Viertelfinalgegner Barock Volleys MTV Ludwigsburg ist reisetechnisch fast schon ein Kurztrip. Dennoch sind die Häfler in der Best-of-Three-Serie gewarnt, denn die Überraschungsmannschaft des Aufsteigers hat nicht nur dem Team von Cheftrainer Adam Swaczyna schon einmal ein Bein gestellt. Mit dem Heimrecht im Rücken will der 13-fache Deutsche Meister am Sonntag (29. März, 17:00 Uhr, live bei Dyn und bei Twitch) dennoch den ersten Schritt in Richtung Halbfinale machen.

Louis Kunstmann ist nach Verletzung zurück im Kader | Bild: Alexander Hoth

Die beiden Aufeinandertreffen des VfB Friedrichshafen und der Barock Volleys MTV Ludwigsburg hätten in der Hauptrunde unterschiedlicher nicht sein können. Vor fünf Wochen fegten die Häfler mit 3:0 über den Aufsteiger in der heimischen SPACETECH ARENA hinweg, während das Team von Cheftrainer Adam Swaczyna auswärts Anfang Dezember ein wenig überraschend mit 1:3 den Kürzeren zog. „Sie können uns auch in den Playoffs überraschen“, warnt Swaczyna, hat aber auch das passende Rezept dagegen: „Wichtig ist, wie wir reagieren – wenn es gut läuft, aber auch, wenn es nicht gut läuft. Wir müssen in diesen Momenten zusammenhalten, dann wird es funktionieren.“

Zuversichtlich stimmt Swaczyna auch die jüngste Serie seiner Mannschaft. Neun Ligaspiele in Folge ist der VfB nun ungeschlagen und gewann die letzten sieben Partien – seit dem 8. Februar – sogar jeweils klar mit 3:0. Dem polnischen Trainer war es wichtig, die Spiele deutlich für sich zu entscheiden. „Das liegt an unserer Herangehensweise auf dem Feld. Wir waren aggressiver, klüger und haben nie nachgelassen“, erklärt Swaczyna. Ausruhen will er sich auf dieser Konstanz aber nicht: „Ich interessiere mich nicht so sehr für die Vergangenheit, sondern vielmehr für die Gegenwart.“

Das 3:0 gegen Ludwigsburg vor gut einem Monat soll dennoch ein Ansporn für die Häfler sein. „Wir haben klug gespielt, besser gekämpft, unsere Herangehensweise war gut. Deshalb haben wir gewonnen“, beschreibt Swaczyna das Erfolgsrezept. Ihm ist aber auch klar, dass sich in den Playoffs die Maßstäbe verschieben: „Der Unterschied ist offensichtlich: Man kommt in die nächste Runde oder nicht. Es ist wie im Pokal, du musst diese Spiele gewinnen. Das genaue Ergebnis ist am Ende egal.“

Ein Sieg wäre der erste Schritt in Richtung Halbfinale, der zweite könnte dann schon am 4. April in der Ludwigsburger Rundsporthalle folgen. Die Partie am Sonntag ist sowohl beim Streamingpartner Dyn als auch frei empfangbar bei Twitch zu sehen. Tickets für das Playoff-Viertelfinale sind noch online unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich.