| 04. April 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |
Die Rundsporthalle in Ludwigsburg bleibt ein schwieriges Pflaster für den VfB Friedrichshafen. Das Team von Cheftrainer Adam Swaczyna unterlag den Barock Volleys MTV Ludwigsburg im zweiten Viertelfinale mit 1:3 (21:25, 18:25, 25:22, 23:25) und muss nun am kommenden Mittwoch (8. April, 19:00 Uhr) in der heimischen SPACETECH ARENA erneut gegen die Ludwigsburger antreten. Tickets für dieses Entscheidungsspiel sind ab sofort unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich.

Friedrichshafen verpasste in Ludwigsburg die erste Chance aufs Halbfinale | Bild: Alexander Hoth
Adam Swaczyna hatte ein anderes Spiel erwartet als noch beim glatten 3:0 seiner Mannschaft im ersten Viertelfinale gegen Ludwigsburg. Und auch wenn der polnische Cheftrainer mit Vojin Cacic, Jonas Van Huizen, Louis Kunstmann, Marcus Böhme, Kyle Hobus, Aleksa Batak und Libero Lenny Graven dieselbe Startformation aufs Feld schickte, sollte er zunächst Recht behalten.
Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie (4:4, 8:8), die erst beim 9:8 für die Häfler ihren ersten Breakpunkt sah. Die Gäste schienen dadurch beflügelt, punkteten nach starken Van-Huizen-Aufschlägen durch Batak (11:9) und Cacic (14:11) im Block. Dann kamen jedoch erst Omene (14:15), dann Köpfli (15:18) und setzten gemeinsam mit der nur sieben Meter hohen Decke in der Rundsporthalle den Annahmeriegel des Rekordpokalsiegers mächtig unter Druck. Van Huizen blockte sein Team zwar noch einmal heran (17:20) und punktete zweimal von der Linie (21:22), dennoch sicherte sich Ludwigsburg den ersten Satz (21:25).
Friedrichshafen war auch zu Beginn des zweiten Durchgangs noch von der Rolle, was sich unter anderem in einem Aufstellungsfehler zeigte (2:7). Swaczyna wechselte auf den Außenpositionen und brachte Tim Peter und Simon Kohn. Doch an der Dominanz des Aufsteigers änderte das zunächst nichts. Hobus wurde geblockt (5:12) und Ludwigsburg machte auch aus schwierigen Situationen die Punkte (9:16). Corey Chavers und Daniel Habermaas bekamen ebenfalls ihre Chance, und plötzlich kam wieder Leben ins Häfler Spiel – vor allem durch den immer stärker werdenden Peter (14:20, 15:20). Der Satz war dennoch nicht mehr zu retten (18:25).
Kapitän Batak und seine Mannschaft kämpften sich nun zurück und gingen durch ein Ass von Peter sogar in Führung (12:11). Doch erneut hatte Ludwigsburg die passende Antwort von der Grundlinie. Der Ex-Volley-Youngstar Philipp Herrmann sorgte mit seinen Aufschlägen für großen Druck (12:16). Cacic kam zurück aufs Feld, brachte sein Team wieder heran (18:19), und Kunstmann glich mit einem Ass aus (19:19). Dieses Mal biss sich der Tabellendritte der Vorrunde fest und konnte auf die Aufschläge von Kohn vertrauen (24:22). Kunstmann blockte schließlich den starken Omene zum Satzgewinn (25:22).
Friedrichshafen kam mit mehr Schwung aus der Satzpause und hielt das Momentum zunächst mit Peters Block (8:5) und Punkten von Cacic (10:7, 11:8) auf seiner Seite. Weil jedoch Hobus zweimal verzog (12:13) und Peter am Block hängen blieb (12:14), übernahm Ludwigsburg wieder die Führung. Der Vorsprung der Heimmannschaft hielt bis zum 19:22, auch weil die Häfler Köpfli nicht in den Griff bekamen. Dann verwandelte Cacic noch einmal ein Ass (21:22). Beim Matchball für Ludwigsburg kam Chavers zum Aufschlag und setzte den Ball vermeintlich auf die Linie – das Schiedsgericht entschied jedoch dagegen (23:25).
„Ludwigsburg war heute besser als wir, das ist die Realität. Dass wir heute zu viele Punkte verschenkt haben, hat nicht unbedingt geholfen“, sagte ein enttäuschter Swaczyna. „Es hilft nichts zu lamentieren. Wir müssen uns jetzt auf Mittwoch konzentrieren und den Job zu Ende bringen. Wir können nicht sauer sein, dass der Gegner gut gespielt hat. Wir müssen die Dinge besser machen, die wir kontrollieren können.“
In der Serie zwischen Friedrichshafen und Ludwigsburg steht es nach der Auswärtsniederlage nun 1:1. Der Sieger der Best-of-Three-Serie wird somit in einem Entscheidungsspiel am Bodensee ermittelt. Tickets für die Begegnung am kommenden Mittwoch (8. April, 19:00 Uhr) sind ab sofort unter zuhause-aufschlagen.de erhältlich.