VfB will Revanche vor voller Halle

17. April 2026 Zurück zur Artikelübersicht »

Mit einer Niederlage ging es für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen vergangenes Wochenende zurück an den Bodensee. In vier Sätzen mussten sie sich gegen die Berlin Recycling Volleys im ersten Halbfinale der Best-of-Three-Serie geschlagen geben. Am kommenden Samstag (18. April, 20:00 Uhr, live bei Dyn) bietet sich jedoch die Chance auf direkte Revanche. Mit einem Sieg gegen den amtierenden Meister halten Kapitän Aleksa Batak und Co. den Traum vom Finale am Leben.

Friedrichshafen will das Entscheidungsspiel erzwingen | Bild: Alexander Hoth

In Do-or-Die-Spielen behielt der VfB bislang einen klaren Kopf und setzte sich durch – gegen Ludwigsburg im entscheidenden Playoff-Viertelfinale vor eineinhalb Wochen oder auch gegen Berlin im epischen Fünfsatzkrimi im Halbfinale des Zoi DVV-Pokals. „In diesen Matches haben wir nie ans Ende gedacht, sondern uns allein aufs Spiel und den nächsten Punkt fokussiert“, sagt Cheftrainer Adam Swaczyna rückblickend.

„Darin liegt auch der Schlüssel für das kommende Duell“, erklärt er. „Um erneut erfolgreich zu sein, brauchen wir eine Mischung aus Risiko und Konsequenz.“ Dass es ein anderes Spiel werden wird, ist ihm dabei bewusst: „Berlin will Revanche für die Spiele, die sie in dieser Saison gegen uns verloren haben – und sie haben die Qualität, sich diese zu holen. Aber wir haben auch die Qualität, dagegenzuhalten.“

Im ersten Aufeinandertreffen überzeugte Berlin vor allem mit einem druckvollen Aufschlag, setzte den VfB konstant unter Druck und hielt die Häfler immer wieder vom Netz fern. Ein Faktor, der in der Max-Schmeling-Halle besonders gut funktionierte – und der auswärts erfahrungsgemäß schwerer zu reproduzieren ist.

Umso wichtiger dürfte erneut die heimische SPACETECH ARENA werden. Swaczyna hebt die Atmosphäre am Bodensee nicht zum ersten Mal hervor: „Sie können uns pushen und in wichtigen Momenten dazu bringen, weiterzukämpfen.“ Die Halle wird am Samstag rappelvoll sein – die Voraussetzungen für die erhoffte Unterstützung sind also geschaffen.

Trotz der Niederlage im ersten Spiel bleibt der Cheftrainer optimistisch. „Kleine Veränderungen können am Ende einen großen Unterschied machen. Wir können besser spielen, als wir es in Berlin getan haben – jeder von uns weiß das. Wir glauben daran und wir kämpfen weiter.“